Technik, Technologiefelder Spezialisten & Technikfreaks

Dieses Berufsfeld ist breit gefächert. Angefangen bei der Luft- und Raumfahrt über Biotechnik und Gentechnologie bis hin zur Optik und erneuerbaren Energien. Die Arbeitsorte sind ebenso vielfältig - sie können im Büro, im Labor, in der Werkstatt, in Produktionshallen oder im Freien sein.

Technologie

Profil: Als Augenoptiker kennt man sich mit Sehhilfen aus und berät Kunden hinsichtlich der notwendigen Art. Die erforderliche Glasstärke wird ebenso ausgesucht wie das Brillengestell. Als Augenoptiker schleift man auch die Gläser, setzt diese in die Brille ein und helfen bei der Beratung zu Kontaktlinsen. Auch Sehtests werden angeboten. Verkauf werden neben Bril.en und Kontaktlinsen auch Ferngläser.

Voraussetzungen: Viele Bewerber haben die mittlere Reife, einige auch Abitur. Wer gerne hilft und handwerklich geschickt ist sowie gut mit Menschen umgehen und diese (modisch) beraten kann, findet hier einen tollen Job für sich.

Aufstieg: Man kann sich staatlich prüfen lassen, den Meistertitel erwerben oder auch ein Studium, z.B. der Optometrie, anstreben.

Duale Ausbildung im Handwerk
Dauer: 3 Jahre

Profil: Grundrisse und Bauzeichnungen, Ansichten und Deteilzeichnungen bestimmten den Arbeitsalltag des Bauzeichners. Auch Berechnungen sind neben den Zeichnungen notwendig, um den Bedarf an Baustoffen u.ä. zu ermitteln. Vorlagen für diese Zeichnungen sind zumeist Skizzen oder Anweisungen von Architekten. Natürlich muss man sich bei den Zeichnungen nach den technischen Vorschriften richten.

Voraussetzungen: Ein mittlerer Schulabschluss ist ausreichend für das Erlernen dieses Berufes. Gerne werden auch Abiturienten eingestellt. Gute Leistungen in Physik und Mathe sind - wie in fast allen Bauberufen - ein Muss, ebenso ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und gestalterisches Talent. Außerdem solltest du gerne am Rechner im Büro sitzen, denn allzu oft geht es nicht nach draußen für diesen Job.

Aufstieg: Weiterbildungen im Bereich Technik sind hier möglich, z.B. Bau- oder Vermessungstechnik. Führungspositionen sind mit der Weiterbildung zum Technischen Fachwirt möglich. Der Meistertitel oder ein Studium in Architektur und Bauingenieurwesen sind ebenso möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Als Bootsbauer ist man für das Bauen, Warten und Reparieren von Sportbooten und Nutzfahrzeugen der Binnen- und Seeschifffahrt zuständig. Auch elektronische bzw. technische Einrichtungen in Wasserfahrzeuge einzubauen, zu reparieren und zu warten gehört zu den Aufgaben dieses Berufs.

Voraussetzungen: Handwerkliches und technische Geschick sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind Grundvoraussetzungen. Bootsbauer sollten zudem sehr präzise und sorgfältig arbeiten können. Mit einem guten Hauptschulabschluss und ordentlichen Mathe- und Physiknoten stehen die Chancen besonders gut.

Aufstieg: Die Weiterbildung zum Bootsbaumeister ist ein naheliegendes Karriereziel. Wer Talent in der Holzbearbeitung hat, kann später auch ins Tischlerhandwerk wechseln. Aber auch der Verkauf von Booten und Zubehör ist eine mögliche Jobperspektive.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von der Berufsschule in Brake.

Aufgaben: Leben retten, Brände löschen, Schutz und Hilfe bei Unwettern, Sicherheit – mit diesen Worten lässt sich das Aufgabengebiet eines Brandmeisters am besten beschreiben. Aber zu den Arbeiten gehören auch Schreibtisch- und Wartungstätigkeiten. Brandmeister arbeiten bei Bundeswehr- und Berufsfeuerwehren. Ihre Ausbildung hebt sich von den klassischen Ausbildungsberufen ab (s. u.).

Voraussetzungen: Der Job passt zu Menschen, die gerne anderen Menschen helfen und Leben retten wollen. Da dieser Beruf meistens mit Notfällen oder unplanbaren Situationen zu tun hat, wird Flexibilität, Entscheidungsfreude sowie die Bereitschaft zum Tragen schwerer Arbeitskleidung und zu Schichtdiensten vorausgesetzt. Wichtig ist auch körperliche Fitness. 

Die schulischen Voraussetzungen richten sich nach der Unterscheidung der Ausbildung: Für die klassische Ausbildung wird ein Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung vorausgesetzt; für die Stufenausbildung benötigt man den mittleren Bildungsabschluss. 

  • Klassische Ausbildung: 18 Monate nach Hauptschulabschluss und abgeschlossener handwerklicher Ausbildung
  • Stufenausbildung: 36 Monate mit Mittlerer Reife
  • Brandmeister mit Schwerpunkt Rettungsdienst: 36-monatige Ausbildung zum Notfallsanitäter plus 12 Monate Vorbereitungsdienst
Brandmeister

Profil: Keine Angst vor Chemie! Der Chemielaborant kümmert sich um chemische Untersuchungen und Versuchsreihen, analysiert Stoffe und stellt chemische Substanzen her. Er eignet sich dafür Kenntnisse über verschiedene chemische und physikalische Verfahren an und wertet die Ergebnisse von Untersuchungen aus.

Voraussetzungen: Klar, Chemie sollte zu den Lieblingsfächern in der Schule gehört haben und Wissen in Biologie, Physik und Mathematik vorhanden sein. Besonders im Umgang mit gefährlichen Stoffen sind Sorgfalt und Achtsamkeit sehr wichtig. Von den meisten Betrieben wird eine Hochschulzugangsberechtigung erwartet.

Aufstieg: Der Erwerb des Meistertitels winkt und damit auch die Zulassung zum Studium etwa der Wirtschaftschemie.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Ein Chemikant steuert und überwacht Maschinen und Anlagen für die Herstellung, das Abfüllen und das Verpacken chemischer Erzeugnisse. Dabei wird insbesondere mit Industriemechanikern und Elektronikern für Automatisierungstechnik zusammengearbeitet. Zum Aufgabenspektrum gehören außerdem die Wartung und Reparatur der zu nutzenden Anlagen.

Voraussetzungen: Chemikanten sollten vor allem einen ausgeprägten Geruchssinn und die Fähigkeit zur Raum- und Farbwahrnehmung haben. Vorkenntnisse in Chemie, Physik und Mathe sowie die mittlere Reife machen sich bezahlt.

Aufstieg: Es bestehen Optionen, sich zum/zur Techniker im Chemiewesen oder in der Produktion weiterzubilden. Außerdem ist es möglich, einen Meistertitel zu erwerben, der unter anderem als Zulassung zu verschiedenen Studiengängen gilt.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Eine bereichernde Unterstützung von Chemikern – das sollten Chemisch-technische Assistenten (CTA) sein. Sie entwickeln, produzieren und untersuchen Substanzen. Außerdem stellen sie für die Versuche Chemikalien zusammen und überwachen die Lagerung und Entsorgung der Stoffe. 

Voraussetzung: Chemie, Physik und Mathematik sollten ganz klar Interessensschwerpunkte sein. Wer zudem über Informatik-Kenntnisse verfügt und gewissenhaft und diszipliniert arbeitet, ist bei den Ausbildungsbetrieben gern gesehen. Ein Bewerber muss einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen.

Aufstieg: Spezialisierungen können sich CTA durch Fortbildungen aneignen. Auch die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Umweltschutz- oder Chemietechnik ist denkbar.

Berufsfachschulausbildung
Dauer: 2 Jahre

Profil: Die Tätigkeit als Elektroniker für Automatisierungstechnik lässt sich vor allem als abwechslungsreich, vielseitig und verantwortungsvoll beschreiben. Unternehmen, die Automatisierungslösungen herstellen oder einsetzen, zum Beispiel in der Automobilindustrie, bieten entsprechende Arbeitsplätze. In der chemischen Industrie und in Kunststoff verarbeitenden Betrieben ist eine Ausbildung ebenfalls denkbar.

Voraussetzungen: Richtig in diesem Beruf ist, wer gerne etwas über chemische, physikalische sowie technische Prozesse lernen möchte. Beste Voraussetzungen bietet ein guter Realschulabschluss.

Aufstieg: Eine Weiterbildung zum Prozessmanager Elektrotechnik ist ebenso möglich wie der Meisterbrief und ein Studium in einem Ingenieursstudiengang.

Duale Berufsausbildung 
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Mit dem Verlegen und Verbinden von Steuer- und Signalleitungen sorgen Fluggerätelektroniker für einen störungsfreien Betrieb von Fluggeräten. Sie analysieren systematisch Übertragungs- und Antriebstechniken, korrigieren bei Bedarf technische Parameter und tauschen defekte Elemente aus. Alle Arbeiten müssen dokumentiert und auf ihre Qualität geprüft werden.

Voraussetzungen: Mit mittlerer Reife findet man in Unternehmen der Raum- und Luftfahrtindustrie oder z.B. der Bundeswehr einen guten Job. Auch Abiturienten werden gern eingestellt. Ohne gute Kenntnisse in Englisch kommt man nicht weiter, Sorgfalt ist ebenso gefragt wie Verantwortungsbewusstsein, wer dazu noch stressresistent ist, hat schon halb gewonnen.

Karriere: Neben Spezialisierungen in der Herstellung oder Instandhaltung gibt es die Möglichkeit, sich zum Industriemeister oder Techniker weiterzubilden oder ein Studium in der Elektro- oder Luftfahrt- und Raumtechnik aufzunehmen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Fertigungstechnik stellen Verkehrs-, Transport-, Militär- und Sportflugzeuge sowie Hubschrauber her.

Voraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Luftfahrttechniker, zum Industriemeister des Flugzeugbaues oder der Luftfahrttechnik/ Studium der der Luft-und Raumfahrtelektronik oder des Flugzeugbaus/ Weiterbildung zum Prüfer 

Duale Ausbildung 
Dauer:  3,5 Jahre 

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von der Berufsschule in Brake.

Profil: In diesem Berufsbild fertigt und wartet man nicht nur Fahrzeuge bzw. Fahrzeugteile, man baut auch Systeme und Zusatzeinrichtungen ein. Je nach Fachrichtung - es gibt zwei: 1. Karosserie- und Fahrzeugbautechnik, 2. Karosserieinstandhaltungstechnik - kümmert man sich mehr um den Bau und Einbau von Sonderausrüstungen und Zusatzeinrichtungen oder um die Instandhaltung in Hinsicht auf Konservierung und Pflege. Die Ausbildung kann in Gewerbe- wie auch Industriebetrieben absolviert werden. 

Voraussetzungen: Hauptschulabschluss oder Abitur - es gibt keine feste Vorgabe für einen Schulabschluss. Wer sich für Technik und Naturwissenschaften interessiert, hat es leichter.

Aufstieg: Nach der Ausbildung kännen Weiterbildungen zum Betriebsassistent im Karosseriebau, Techniker oder auch Meister folgen. Wer ein Studium anstrebt, könnte im Maschinenbau, Mechatronik oder Fahrzeugbau seine Erfüllung finden.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Unter dieser Berufsbezeichnung vereinen sich die ehemaligen Automobilmechaniker, Kfz-Mechaniker und Kfz-Elektriker. Als wahre Allrounder für die mechanischen und elektronischen Bauteile von Fahrzeugen sorgen sie für deren sicheren Betrieb. Das Wissen um Zubehörteile und Sonderausstattungen sowie die Analyse und Behebung von Störungen und Fehlern gehören zum Alltag eines Kraftfahrzeugmechatronikers. Besonders in Werkstätten, bei Autoherstellern und Zulieferer sowie in Unternehmen mit eigenem Fuhrpark finden ausgebildete Kraftfahrzeugmechatroniker ihren Platz.

Voraussetzung: Ein guter Hauptschulabschluss bzw. die mittlere Reife ist Pflicht. Unverzichtbar sind zudem ein überdurchschnittliches Interesse und Verständnis für Technik, aber auch Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein.

Aufstieg: Nach einigen Jahren Berufspraxis bestehen vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung, dazu zählen die Spezialisierung etwa zum Servicetechniker, der Meister oder ein Studium wie der Betriebswirt im Kfz-Gewerbe oder Maschinenbau.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven, Jever und Brake.

Profil: Wie der Name schon sagt, sind diese Mechatroniker in der Land- und Bauwirtschaft tätig. Sie warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Motorgeräte, die in der Land- und Bauwirtschaft zum Einsatz kommen.

Voraussetzung: Wer ein technisches Verständnis besitzt und Geschick im Umgang mit Werkzeugen mitbringt, ist in diesem Beruf genau richtig. Als Zugangsvoraussetzung wird ein guter Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss empfohlen.

Aufstieg: Das Zauberwort fürs berufliche Weiterkommen heißt in diesem Job Spezialisierung. Es ist zum Beispiel möglich, im Schweißen, in der Fahrzeugtechnik oder in der Elektrotechnik für Metallberufe Kurse und Seminare zu belegen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake.

Profil: Mechanik, Elektronik und Informationstechnik – das sind die Bereiche an deren Schnittstelle Mechatroniker tätig sind. Sie bauen und installieren komplexe mechatronische Systeme. Diese warten und reparieren sie auch. Der Ausbildungsberuf zählt seit Jahren zu den beliebtesten in Deutschland.

Voraussetzungen: Eine bestimmte schulische Vorbildung ist nicht erforderlich, ein mittlerer Bildungsabschluss von den meisten Firmen aber gern gesehen. Kenntnisse in Mathe, Werken und Technik sowie im Informatikbereich sollten vorhanden sein. Die Ausbildung kann in Industrie- oder Handwerksbetrieben erfolgen.

Aufstieg: Eine Prüfung als Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik oder der Fachrichtung Mechatronik ist möglich. Mit der Hochschulreife kann man einen Studienabschluss im Fach Mechatronik erwerben.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Varel und Wilhelmshaven.

Profil: Der Beruf ist vielseitig - insgesamt gibt es drei Fachrichtungen, für die sich Metallbauer entscheiden können. Das sind Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau. Immer geht es um die Verarbeitung des Werkstoffs Metall. Dafür lernen Auszubildende die nötigen Fähigkeiten wie Formen, Feilen, Kanten, Stanzen, Schneiden und Schweißen – all das mit und ohne maschinelle Hilfe.

Voraussetzungen: Ideal ist dieser Beruf für diejenigen, die sowohl auf einem fortschrittlich-technischen Gebiet als auch in kreativen und gestalterischen Bereichen arbeiten möchten. Ein Hauptschulabschluss sollte vorhanden sein. 

Aufstieg: Aufgrund der breiten Ausbildung bieten sich ausgebildeten Metallbauern außerdem vielfältige Beschäftigungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten – von Lehrgängen über den Meistertitel bis hin zum Studium.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung für die Fachrichtung Konstruktionstechnik wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake.

Profil: Ahoi! Richtig: Schiffsmechaniker arbeiten auf hoher See. Sie beaufsichtigen die technischen Anlagen an Bord eines Schiffes, bedienen, reparieren und warten die Maschinen und führen Instandhaltungsarbeiten an Deck durch. Die Bedienung der Ladeeinrichtungen sowie der Einrichtungen zum Losmachen und Festmachen des Schiffes fallen ebenfalls in ihren Zuständigkeitsbereich.

Voraussetzungen: Ein solcher Beruf auf See steht jungen Menschen mit Hauptschulabschluss offen. Ohne eine vom Arzt attestierte uneingeschränkte Seediensttauglichkeit, ein umfassendes technisches Verständnis und gute Englischkenntnisse geht es allerdings nicht. Dafür winkt aber auch - wie bei allen Berufen rund um die Seefahrt - eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung.

Aufstieg: Ein Studium an Fachschulen oder Fachhochschulen ist ein wichtiger Grundstein für eine Laufbahn als Nautischer oder Technischer Offizier.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von der Berufsschule in Brake.

Profil:

1) Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion: Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion sind an der Entwicklung von Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen beteiligt. Sie erstellen dreidimensionale Datenmodelle und technische Dokumentationen für Bauteile und Baugruppen.

2) Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion: Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion sind an der Entwicklung technischer Produkte und am Design von Gebrauchsgegenständen beteiligt. Sie erstellen dreidimensionale Datenmodelle und technische Dokumentationen für Bauteile und Baugruppen.

Voraussetzungen: In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker oder Gestalter, Technischen Betriebswirt / Studium Konstruktionstechnik oder Maschinenbau

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: In diesem Beruf erstellt man Zeichnungen und Pläne nach gewissen Vorgaben. Danach werden Einzelteile und Baugruppen konstruiert und Berechnungen durchgeführt. Auch die Anfertigung technischer Begleitunterlagen gehört mit zum Aufgabenbereich. Diese Ausbildung unterteilt sich in drei Fachrichtungen:

  1. Fachrichtung Elektrotechnische Systeme: Hier geht es um die Unterlagen für Herstellung, Montage und Betrieb von energie- und informationstechnischen Systemen und Anlagen.
  2. Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik: Hier werden nach Vorgaben technische Zeichnungen und Modelle von Stahl- und Metallbauteilen für Werkstatt und Baustelle erstellt.
  3. Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik: In dieser Fachrichtung geht es um technische Zeichnungen und Modelle für die Herstellung und Montage von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung.

Voraussetzungen: Die meisten Betrieben stellen für diesen Beruf Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt, zum Techniker für Maschinentechnik oder zum geprüften Konstrukteur; auch ein Maschinenbau-Studium ist möglich.

Duale Berufsausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Sie untersuchen Bauteile und Werkstoffe aus unterschiedlichen Materialien und überwachen die gleichbleibende Qualität. Dieser Ausbildungsberuf ist je nach ausbildendem Betrieb in verschiedene Fachrichtungen unterteilt - man muss sich also für eine Richtung entscheiden: Kunststofftechnik, Metalltechnik, Systemtechnik und Wärmebehandlungstechnik. 

Voraussetzungen: Die meisten Auszubildenden in diesem Beruf haben Abitur oder einen Realschulabschluss. Grundsätzlich muss man eine gewisse Sorgfalt mitbringen, sehr genau und kritisch sein und Verantwortung übernehmen können bzw. wollen.

Aufstieg: Neben verschiedenen qualifizierenden Maßnahmen kann man sich zum Techniker oder zum technischen Fachwirt weiterbilden lassen oder z.B. ein Studium der Material- oder Werkstoffwissenschaften aufnehmen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Zweiradmechatroniker reparieren – wie der Name schon sagt – zweirädrige Fahrzeuge: Motorräder und Fahrräder. Dabei beheben sie Fehler, egal ob mechanisch, pneumatisch, elektronisch, hydraulisch oder elektrisch. Der Beruf ist dabei natürlich in zwei Fachrichtungen untergliedert: in Fahrrad- und Motorradtechnik. Zweiradspezialisten sind in Motorrad- und Fahrradwerkstätten sowie bei technischen Überwachungsvereinen angestellt.

Voraussetzungen: Vor der Bewerbung sollte der gute Hauptschulabschluss sicher sein. Außerdem sind Feingefühl für und Lust auf Technik sowie neue Entwicklungen im Bereich Motorrad und Fahrrad mitzubringen.

Aufstieg: Aufstiegschancen bestehen zum Zweiradmechanikermeister, zum Industriemeister Metall- oder Aluminiumbearbeitung oder auch zum Techniker Maschinenbau/Maschinentechnik.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre