Produktion, Fertigung Macher & Anpacker

Hier geht es um die industrielle oder auch handwerkliche Herstellung von Produkten aller Art – dabei werden unterschiedlichste Rohstoffe verarbeitet, z.B. Papier, Holz, Kunststoffe, Baustoffe, Farben, Metalle aber auch Lebensmittel… 

Wer gerne anpackt und kreativ ist, ist sicher im Handwerk richtig, wer gerne Masse fertigen möchte, findet sich im Bereich Produktion wieder. Der Arbeitsplatz kann von Produktionshallen, über Labore, Werkstätten oder auch Küchen variieren.

Brauerrei

Profil: Sie produzieren Brot, Brötchen, verschiedene Backwaren, Torten und auch kleine Gerichte her. Dazu müssen sie die Zutaten, u.a. Milch, Eier, Mehl, Hefe, Gewürze und Zucker abwiegen und sie zusammenmischen. Die Teigbildung bzw. Gärung wird überwacht, dann werden die Produkte gebacken.

Voraussetzungen: Wer gerne etwas mit den Händen macht, kein Problem mit frühem Aufstehen hat und für den Hygiene und Arbeitsschutz keine Fremdworte sind, der könnte gut eine Ausbildung zum Bäcker anstreben. Schulisch benötigt man bestenfalls den Hauptschulabschluss.

Aufstieg: Vielfältige Möglichkeiten gibt es in diesem Handwerksberuf: Begonnen bei der Weiterbildung zum Technischen Fachwirt, dem Ablegen der Meisterprüfung, Fortbildungen für bestimmte Backverfahren oder Verkaufsmethoden bis hin zum Studium im Bereich der Lebensmitteltechnologie oder der Ernährungswissenschaften könnte auch noch die Selbstständigkeit locken.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake.

Profil: Als Bootsbauer ist man für das Bauen, Warten und Reparieren von Sportbooten und Nutzfahrzeugen der Binnen- und Seeschifffahrt zuständig. Auch elektronische bzw. technische Einrichtungen in Wasserfahrzeuge einzubauen, zu reparieren und zu warten gehört zu den Aufgaben dieses Berufs.

Voraussetzungen: Handwerkliches und technische Geschick sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind Grundvoraussetzungen. Bootsbauer sollten zudem sehr präzise und sorgfältig arbeiten können. Mit einem guten Hauptschulabschluss und ordentlichen Mathe- und Physiknoten stehen die Chancen besonders gut.

Aufstieg: Die Weiterbildung zum Bootsbaumeister ist ein naheliegendes Karriereziel. Wer Talent in der Holzbearbeitung hat, kann später auch ins Tischlerhandwerk wechseln. Aber auch der Verkauf von Booten und Zubehör ist eine mögliche Jobperspektive.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von der Berufsschule in Brake.

Profil: Brauer und Mälzer gewinnen aus Getreide Malz und verarbeiten es zusammen mit Wasser, Hopfen und Hefe zu verschiedenen Biersorten. Daneben stellen sie Biermischgetränke und alkoholfreie Erfrischungsgetränke her.

Voraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Industriebetriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein, Handwerksbetriebe wählen vor allem Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss aus.

Aufstieg: Weiterbildung zum Techniker für Betriebswirtschaft Brauer und Mälzermeister, Betriebsmeister, Getränkebetriebsmeister / Studium in Brauerei und Brennereitechnologie oder Studium im Bereich Nahrungsmittel- und Getränketechnologie.

Duale Ausbildung 
Dauer: 3 Jahre 

Profil: Ihre Arbeit ist das Probenehmen und Prüfen von Rohstoffen, die für die Lebensmittelgewinnung bzw. -produktion benötigt werden. Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen die notwendigen Zutaten bereit, richten Maschinen ein und überwachen sämtliche Vorgänge einschließlich der Verpackung. Regelmäßig kontrollieren sie auch die Qualität der hergestellten Produkte. 

Voraussetzungen: Sorgfalt und ein hohes Verantwortungsbewusstsein sind notwendig für diesen interessanten Beruf. Auch mit Chemie und Mathe sollte man nicht auf Kriegsfuß stehen, denn beides begegnet einem im Rahmen der Ausbildung immer wieder. Gerne werden Menschen mit mittleren Bildungsabschluss eingestellt.

Aufstieg: Weiter geht es mit dem Industriemeister oder einem Studium der Lebensmitteltechnik, mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen vielleicht sogar einer Selbstständigkeit.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Fast niemand bleibt immer in der gleichen Wohnung. Einen Umzug selbst zu organisieren, gestaltet sich aber für viele als schwierig. Hier sind Fachkräfte gefragt, die den Auf- und Abbau von Küchen und Möbeln übernehmen, elektrische Geräte installieren oder Wasserleitungen und Lüftungsanlagen anschließen. Auch die Kundenberatung sowie die Bearbeitung von Reklamationen gehören zum Joballtag.

Voraussetzungen: Hier zählt vor allem das handwerkliche Geschick. Ein Hauptschulabschluss, gute Mathekenntnisse und ein höflicher Umgangston mit den Kunden werden vorausgesetzt. Körperliche Kraft hilft auf jeden Fall bei der Ausübung des Berufes.

Aufstieg: Eine Spezialisierung, z. B. auf den Auf- und Abbau von Küchen, ist ebenso dankbar wie eine Weiterbildung zum Betriebswirt für Möbelhandel.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Bäckereien, Konditoreien und Fleischereien brauchen kompetente Verkaufstalente. Nur qualifizierte Mitarbeiter wissen mit Kundenwünschen und besonderen Anforderungen und Aufgaben umzugehen. Ausbildungsschwerpunkte liegen in der Beratung und Information der Kunden und der Präsentation und Dekoration der Auslagen. Ebenso kann die Zubereitung von kleinen Gerichten zu den Aufgaben gehören. Die Ausbildung differenziert in den Bereichen Bäckerei, Konditorei und Fleischerei.

Voraussetzungen: Bewerber sollten Spaß am Umgang mit Lebensmitteln haben. Dabei sind Sauberkeit und Hygiene das A und O. Neben dem Hauptschulabschluss gelten Kenntnisse in Mathe und Deutsch sowie ein sympathisches Erscheinungsbild und Auftreten als unabdingbar.

Aufstieg: Aufstiegsmöglichkeiten gibt es reichlich. Weiterbildungen zum Betriebswirt für Handel oder für Vieh und Fleisch sind ebenso denkbar wie zum Verkaufsleiter und zum Handelsassistenten oder sogar zum Filialleiter. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung lässt sich ein Studium in BWL, Wirtschaftswissenschaften oder Management anhängen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Varel, Wittmund und Brake.

Profil: Expertise zu allem rund um die Verwendung von Farben und Lacken; Kreative Tätigkeit: Für das Anbringen von Ornamenten müssen spezielle Schablonen hergestellt werden; ständige Weiterbildung in der Verarbeitung verschiedener Werkstoffe und der Lackiertechniken.

Voraussetzungen: Präzises Arbeiten beim Versiegeln von Hohlräumen, Konservieren der Oberflächen, Schleifen und Grundieren sowie dem Auftragen der Lackschichten; Geschick bei der (De-)Montage von Bauteilen; Spaß an gutem Service für die Kunden; Sinn für Ästhetik; IT-Kenntnisse für die Nutzung von computergesteuerten Lackierstraßen 

Aufstieg: Neben der Mitarbeit als Geselle in einem Betrieb kannst Du durch ein umfangreiches Fortbildungsangebot zum Meister aufsteigen. Neben den Lehrgängen der Berufsorganisation kannst Du zwischen Berufsakademien, Meister- oder Fachhochschulen wählen, um auf der Leiter zum Erfolg weiter zu kommen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Holzbearbeitungsmechaniker bedienen Sägen, Fräsen und andere Anlagen und verarbeiten den Rohstoff Holz damit zu Holzbauteilen wie Brettern oder zu fertigen Holzprodukten, z.B. Furnierplatten oder Türelemente.

Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Sägewerksmeister,  zum Industriemeister der Holzbearbeitung, zum Techniker Fachrichtung Holztechnik / Studium der Holztechnik 

Duale Ausbildung 
Dauer:  3 Jahre 

Holzbearbeitungsmechaniker - Screenshot

Profil: Köche bereiten unterschiedliche Gerichte zu und richten sie an. Sie organisieren die Arbeitsabläufe in der Küche, stellen Speisepläne auf, kaufen Zutaten ein und lagern sie fachgerecht.

Voraussetzung: In der Praxis stellen Betriebe überwie-gend Auszubildende mit Hauptschul- oder mittlerem Bildungsabschluss ein. Organisatorische Fähigkeiten, Teamfähigkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein, Geschicklichkeit und eine gute körperliche Konstitution, Kreativität sind Eigenschaften die benötigt werden.

Aufstieg: Weiterbildung zum Küchenmeister oder Betriebswirt / Beförderung zum Chefkoch / Selbstständigkeit / Fachstudium in der Lebensmittelindustrie

Duale Ausbildung 
Dauer:  3 Jahre 

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven und Wittmund.

Profil: Verantwortung für die volle Funktionalität von Fluggeräten; Arbeit mit verschiedenen Baustoffen wie Faserverbundwerkstoffe, Leichtmetalle und Hölzer; Abwechslungsreichtum durch fortwährende technische Innovationen; Allround-Ausbildung und damit Möglichkeit der Anstellung in anderen Branchen.

Voraussetzungen: Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen bei der Arbeit mit Bauplänen; handwerkliches Geschick und solide Mathematikkenntnisse; sorgfältige Arbeitsweise bei der Montage wichtiger Teile oder der Wartung von Leichtflugzeugen. Wenn dazu noch die Leidenschaft fürs Fliegen kommt - ist es perfekt.

Aufstieg: Mit der Weiterbildung zum Industriemeister im Bereich Flugzeugbau und Luftfahrttechnik öffnen sich einem Türen in höhere Führungs-/Positionen. Ein Studium, z.B. im Fach Luft- und Raumfahrttechnik oder Konstruktionstechnik, ist ebenfalls möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Mit ein bisschen Pinselschwenken ist es in diesem Beruf nicht getan. Wenn Auszubildende nach dem zweiten Lehrjahr einen Abschluss als Bauten- und Objektbeschichter haben, können sie sich für das dritte zwischen drei Schwerpunkten entscheiden: der Kirchenmalerei und Denkmalpflege, dem Bauten- und Korrosionsschutz sowie der Gestaltung und Instandhaltung.

Voraussetzungen: Ein Bewerber kann mit Kenntnissen in Mathematik und Chemie sowie mit künstlerischem Geschick Punkte sammeln. Ein Hauptschulabschluss ist Mindestvoraussetzung.

Aufstieg: Viele Maler und Lackierer machen sich im Laufe ihres Berufslebens selbstständig. Dabei helfen Weiterbildungen bzw. Spezialisierungen. Den Malermeister zu machen oder ein Studium – zum Beispiel der Innenarchitektur – zu beginnen, ist ebenfalls denkbar.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven und Brake.

Profil: Maschinen- und Anlagenführer richten Produktionsmaschinen und -anlagen ein und bedienen sie. Sie rüsten die Maschinen auch um und halten sie instand. Diese Ausbildung kann man in fünf unterschiedlichen Fachrichtungen - abhängig vom Unternehmen, in dem gelernt wird - erlernen: Druckweiter- und Papierverarbeitung, Lebensmitteltechnik, Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik sowie Textilverdelung.

Voraussetzung: In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Industriemeister / Studium im Bereich Maschinenbau mit Anschluss eines dritten Jahres für einen anderen Ausbildungsberuf qualifizieren

Duale Ausbildung 
Dauer: 2 Jahre 

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung im Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake, für den Schwerpunkt Lebensmitteltechnik ist die Berufsschule Wittmund zuständig.

Profil: Medientechnologen Druck richten Druckmaschinen ein. Sie bereiten Druckdaten auf und steuern und überwachen den Druckprozess für die Produktion von Werbedrucksachen, Zeitungen, Magazinen, Büchern, Katalogen und anderen Printprodukten.

Voraussetzung: Für diesen Ausbildungsberuf ist ein Hauptschulabschluss ausreichend. Außerdem sollte man mit Zeitdruck umgehen können und mathematische Kenntnisse haben. 

Aufstieg: Weiterbildung zum Industriemeister, Druckermeister, Technischen Fachwirt oder Techniker in der Fachrichtung Druck und Medientechnik / 
Studium Druck und Medientechnik

Duale Berufsausbildung 
Dauer: 3 Jahre 

Profil: komplexe biochemische und mirkobiologische Prozesse kennenlernen; Ausbildung in allen Abteilungen: Produktion, Labor und Verwaltung; hohe Verantwortung: Qualitätsmängel und technische Fehler sollen eigenständig behoben werden; Abläufe planen und kontrollieren; zusätzlich Lebensmittelrecht und Umweltschutz

Voraussetzungen: Verständnis für Mathematik und Naturwissenschaften; Interesse an Steuerungstechnik und Informatik; technisches Verständnis; Belastbarkeit aufgrund des Schichtdienstes; ein ausgeprägtes Hygienebewusstsein bei der Verarbeitung von Milchprodukten

Aufstieg: Mit diesem Beruf bietet sich die Weiterbildung zum Molkereimeister an. Diese kann man direkt im Anschluss an die Ausbildung machen. Der Molkereimeister übernimmt Fach- und Führungsaufgaben und ist für die Überwachung der Arbeitsprozesse zuständig.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Ohne sie gäbe es weder gedruckte Bücher noch Pappbecher: Die Hauptaufgabe von Papiertechnologen besteht darin, papierherstellende Maschinen zu bedienen und zu überwachen. Ihre Instandhaltung und die Qualitätskontrolle der Produkte sind tägliches Brot. Außerdem lernen sie, wie Reststoffe und Altpapier nach ökologischen und ökonomischen Vorgaben verwertet oder entsorgt werden. 

Voraussetzungen: Mindestens ein sehr guter Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss sollte vorgelegt werden können. Pluspunkte bringen Teamfähigkeit und technisches Verständnis.

Aufstieg: Es gibt unterschiedliche Weiterbildungsangebote, etwa in der Papierherstellung und -verarbeitung oder Arbeitssicherheit. Einen beruflichen Aufstieg verspricht die Prüfung zum Industriemeister der Fachrichtung Papiererzeugung. Auch die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Papiertechnik hilft, auf der Karriereleiter nach oben zu steigen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Weich gepolstert sitzt und liegt es sich am besten! Polsterer fertigen Polstermöbel – etwa Sofas, Sessel und Autositze – sowie Matratzen und Polsterbetten. Stellen finden sie hauptsächlich in industriellen Produktionsbetrieben und in Handwerksbetrieben für Raumausstattung, aber auch bei Matratzen- und Bettenherstellern sowie in der Zulieferindustrie für Kfz-, Waggon- und Flugzeugbau. Bei ihrer Arbeit setzen sie auch die Ideen von Produktdesignern oder Innenarchitekten um, erfüllen individuelle Kundenwünsche oder restaurieren abgenutzte oder antike Polstermöbel.

Voraussetzungen: Die Betriebe stellen überwiegend Bewerber mit qualifiziertem Hauptschulabschluss und Mittlerer Reife ein. Körperliche Fitness ist genauso wichtig wie handwerkliches Geschick. Außerdem braucht man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

Aufstieg: Eine Weiterbildung zum Industriemeister Polstermöbel oder zum Technischen Fachwirt für Polsterei ist möglich, mit der nötigen Qualifikation auch ein Studium der Textil- und Bekleidungstechnik.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Es klingt nach einem Traumjob - Süßwarentechnologen stellen industriell Süßwaren her. Ihre Qualifikationen werden in den Fachrichtungen Schokoladenwaren und Konfekt, Bonbons und Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabberartikel oder Speiseeis vertieft. Dabei stellen sie die Zutaten bereit, überwachen den Produktionsprozess und sind für die Endkontrolle der Produkte zuständig.

Voraussetzungen: Die Liebe zu Süßem ist natürlich von Vorteil. Bewerber sollten zudem handwerkliche Begabung und Interesse an hochtechnisierten Anlagen vorweisen können. Mit einem mittleren Bildungsabschluss stehen die Chancen gut.

Aufstieg: Der geprüfte Industriemeister der Fachrichtung Süßwaren ist ein möglicher Aufstieg ebenso wie der Technische Fachwirt oder – bei ausreichender Qualifikation – ein Studium der Lebensmitteltechnologie.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Holz ist ihr Element… Ob Schränke, Stühle, Tische, Fenster, Treppen oder Türen - die Vielfalt der Anfertigungen in diesem Beruf ist groß. Tischler kümmern sich auch um Ladeneinrichtungen, kennen sich mit Holz- und Holzwerkstoffen aus und sägen, hobeln und schleifen den ganzen Tag. Daneben behandeln sie auch Holzoberflächen und bauen ihre Produkte an.

Voraussetzungen: Man muss mit Maschinen genauso geschickt umgehen können wie mit den eigenen Händen. Ein Gefühl für das Material Holz ist natürlich unabdingbar, wer dazu noch kreativ ist und gut rechnen kann, trifft mit dem Beruf des Tischlers eine perfekte Berufswahl. Schulisch gesehen kommt man hier mit jedem Abschluss zum Zug.

Aufstieg: Tischlermeister, Restaurator, Innenarchitekt, Architekt, Designer, Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik oder auch die Selbstständigkeit - alles ist möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven, Wittmund und Brake.

Profil: In diesem Beruf stellt man Bauteile und Baugruppen aus polymeren Werkstoffen her. Verfahrensmechaniker planen dafür die Produktionsabläufe, bedienen und rüsten Maschinen und Anlagen aus und überwachen und optimieren den Produktionsprozess. Die Eingangskontrolle, die Aufbereitung sowie die Prüfung der Werkstoffe und der Produkteigenschaften sind ebenfalls wichtige Aufgaben. Die Ausbildung gibt es in sieben verschiedenen Fachrichtungen: Bauteile, Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie, Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster sowie Mehrschichtkautschukteile. 

Voraussetzungen: In der Schule sollten Chemie, Physik und Technik zu den Lieblingsfächern gehört haben. Beste Chancen hat man mit einem Realschulabschluss. Eine gute Beobachtungsgabe, Sorgfalt, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sollten auch nachgewiesen werden können.

Aufstieg: Verfahrensmechaniker können nach ihrer Ausbildung verschiedene Wege der Weiterbildung einschlagen etwa die Fortbildung zum Industriemeister Chemie, zum technischen Fachwirt oder zum Betriebswirt.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake.

Profil: Sie untersuchen Bauteile und Werkstoffe aus unterschiedlichen Materialien und überwachen die gleichbleibende Qualität. Dieser Ausbildungsberuf ist je nach ausbildendem Betrieb in verschiedene Fachrichtungen unterteilt - man muss sich also für eine Richtung entscheiden: Kunststofftechnik, Metalltechnik, Systemtechnik und Wärmebehandlungstechnik. 

Voraussetzungen: Die meisten Auszubildenden in diesem Beruf haben Abitur oder einen Realschulabschluss. Grundsätzlich muss man eine gewisse Sorgfalt mitbringen, sehr genau und kritisch sein und Verantwortung übernehmen können bzw. wollen.

Aufstieg: Neben verschiedenen qualifizierenden Maßnahmen kann man sich zum Techniker oder zum technischen Fachwirt weiterbilden lassen oder z.B. ein Studium der Material- oder Werkstoffwissenschaften aufnehmen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre