Produktion, Fertigung Macher & Anpacker

Hier geht es um die industrielle oder auch handwerkliche Herstellung von Produkten aller Art – dabei werden unterschiedlichste Rohstoffe verarbeitet, z.B. Papier, Holz, Kunststoffe, Baustoffe, Farben, Metalle aber auch Lebensmittel… 

Wer gerne anpackt und kreativ ist, ist sicher im Handwerk richtig, wer gerne Masse fertigen möchte, findet sich im Bereich Produktion wieder. Der Arbeitsplatz kann von Produktionshallen, über Labore, Werkstätten oder auch Küchen variieren.

Brauerrei

Profil: In diesem Beruf stellt man Bauteile und Baugruppen aus polymeren Werkstoffen her. Verfahrensmechaniker planen dafür die Produktionsabläufe, bedienen und rüsten Maschinen und Anlagen aus und überwachen und optimieren den Produktionsprozess. Die Eingangskontrolle, die Aufbereitung sowie die Prüfung der Werkstoffe und der Produkteigenschaften sind ebenfalls wichtige Aufgaben. Die Ausbildung gibt es in sieben verschiedenen Fachrichtungen: Bauteile, Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie, Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster sowie Mehrschichtkautschukteile. 

Voraussetzungen: In der Schule sollten Chemie, Physik und Technik zu den Lieblingsfächern gehört haben. Beste Chancen hat man mit einem Realschulabschluss. Eine gute Beobachtungsgabe, Sorgfalt, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sollten auch nachgewiesen werden können.

Aufstieg: Verfahrensmechaniker können nach ihrer Ausbildung verschiedene Wege der Weiterbildung einschlagen etwa die Fortbildung zum Industriemeister Chemie, zum technischen Fachwirt oder zum Betriebswirt.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake.

Profil: Fast niemand bleibt immer in der gleichen Wohnung. Einen Umzug selbst zu organisieren, gestaltet sich aber für viele als schwierig. Hier sind Fachkräfte gefragt, die den Auf- und Abbau von Küchen und Möbeln übernehmen, elektrische Geräte installieren oder Wasserleitungen und Lüftungsanlagen anschließen. Auch die Kundenberatung sowie die Bearbeitung von Reklamationen gehören zum Joballtag.

Voraussetzungen: Hier zählt vor allem das handwerkliche Geschick. Ein Hauptschulabschluss, gute Mathekenntnisse und ein höflicher Umgangston mit den Kunden werden vorausgesetzt. Körperliche Kraft hilft auf jeden Fall bei der Ausübung des Berufes.

Aufstieg: Eine Spezialisierung, z. B. auf den Auf- und Abbau von Küchen, ist ebenso dankbar wie eine Weiterbildung zum Betriebswirt für Möbelhandel.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Es klingt nach einem Traumjob - Süßwarentechnologen stellen industriell Süßwaren her. Ihre Qualifikationen werden in den Fachrichtungen Schokoladenwaren und Konfekt, Bonbons und Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabberartikel oder Speiseeis vertieft. Dabei stellen sie die Zutaten bereit, überwachen den Produktionsprozess und sind für die Endkontrolle der Produkte zuständig.

Voraussetzungen: Die Liebe zu Süßem ist natürlich von Vorteil. Bewerber sollten zudem handwerkliche Begabung und Interesse an hochtechnisierten Anlagen vorweisen können. Mit einem mittleren Bildungsabschluss stehen die Chancen gut.

Aufstieg: Der geprüfte Industriemeister der Fachrichtung Süßwaren ist ein möglicher Aufstieg ebenso wie der Technische Fachwirt oder – bei ausreichender Qualifikation – ein Studium der Lebensmitteltechnologie.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Verantwortung für die volle Funktionalität von Fluggeräten; Arbeit mit verschiedenen Baustoffen wie Faserverbundwerkstoffe, Leichtmetalle und Hölzer; Abwechslungsreichtum durch fortwährende technische Innovationen; Allround-Ausbildung und damit Möglichkeit der Anstellung in anderen Branchen.

Voraussetzungen: Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen bei der Arbeit mit Bauplänen; handwerkliches Geschick und solide Mathematikkenntnisse; sorgfältige Arbeitsweise bei der Montage wichtiger Teile oder der Wartung von Leichtflugzeugen. Wenn dazu noch die Leidenschaft fürs Fliegen kommt - ist es perfekt.

Aufstieg: Mit der Weiterbildung zum Industriemeister im Bereich Flugzeugbau und Luftfahrttechnik öffnen sich einem Türen in höhere Führungs-/Positionen. Ein Studium, z.B. im Fach Luft- und Raumfahrttechnik oder Konstruktionstechnik, ist ebenfalls möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Mit ein bisschen Pinselschwenken ist es in diesem Beruf nicht getan. Wenn Auszubildende nach dem zweiten Lehrjahr einen Abschluss als Bauten- und Objektbeschichter haben, können sie sich für das dritte zwischen drei Schwerpunkten entscheiden: der Kirchenmalerei und Denkmalpflege, dem Bauten- und Korrosionsschutz sowie der Gestaltung und Instandhaltung.

Voraussetzungen: Ein Bewerber kann mit Kenntnissen in Mathematik und Chemie sowie mit künstlerischem Geschick Punkte sammeln. Ein Hauptschulabschluss ist Mindestvoraussetzung.

Aufstieg: Viele Maler und Lackierer machen sich im Laufe ihres Berufslebens selbstständig. Dabei helfen Weiterbildungen bzw. Spezialisierungen. Den Malermeister zu machen oder ein Studium – zum Beispiel der Innenarchitektur – zu beginnen, ist ebenfalls denkbar.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven und Brake.

Profil: komplexe biochemische und mirkobiologische Prozesse kennenlernen; Ausbildung in allen Abteilungen: Produktion, Labor und Verwaltung; hohe Verantwortung: Qualitätsmängel und technische Fehler sollen eigenständig behoben werden; Abläufe planen und kontrollieren; zusätzlich Lebensmittelrecht und Umweltschutz

Voraussetzungen: Verständnis für Mathematik und Naturwissenschaften; Interesse an Steuerungstechnik und Informatik; technisches Verständnis; Belastbarkeit aufgrund des Schichtdienstes; ein ausgeprägtes Hygienebewusstsein bei der Verarbeitung von Milchprodukten

Aufstieg: Mit diesem Beruf bietet sich die Weiterbildung zum Molkereimeister an. Diese kann man direkt im Anschluss an die Ausbildung machen. Der Molkereimeister übernimmt Fach- und Führungsaufgaben und ist für die Überwachung der Arbeitsprozesse zuständig.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Ohne sie gäbe es weder gedruckte Bücher noch Pappbecher: Die Hauptaufgabe von Papiertechnologen besteht darin, papierherstellende Maschinen zu bedienen und zu überwachen. Ihre Instandhaltung und die Qualitätskontrolle der Produkte sind tägliches Brot. Außerdem lernen sie, wie Reststoffe und Altpapier nach ökologischen und ökonomischen Vorgaben verwertet oder entsorgt werden. 

Voraussetzungen: Mindestens ein sehr guter Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss sollte vorgelegt werden können. Pluspunkte bringen Teamfähigkeit und technisches Verständnis.

Aufstieg: Es gibt unterschiedliche Weiterbildungsangebote, etwa in der Papierherstellung und -verarbeitung oder Arbeitssicherheit. Einen beruflichen Aufstieg verspricht die Prüfung zum Industriemeister der Fachrichtung Papiererzeugung. Auch die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Papiertechnik hilft, auf der Karriereleiter nach oben zu steigen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Weich gepolstert sitzt und liegt es sich am besten! Polsterer fertigen Polstermöbel – etwa Sofas, Sessel und Autositze – sowie Matratzen und Polsterbetten. Stellen finden sie hauptsächlich in industriellen Produktionsbetrieben und in Handwerksbetrieben für Raumausstattung, aber auch bei Matratzen- und Bettenherstellern sowie in der Zulieferindustrie für Kfz-, Waggon- und Flugzeugbau. Bei ihrer Arbeit setzen sie auch die Ideen von Produktdesignern oder Innenarchitekten um, erfüllen individuelle Kundenwünsche oder restaurieren abgenutzte oder antike Polstermöbel.

Voraussetzungen: Die Betriebe stellen überwiegend Bewerber mit qualifiziertem Hauptschulabschluss und Mittlerer Reife ein. Körperliche Fitness ist genauso wichtig wie handwerkliches Geschick. Außerdem braucht man ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

Aufstieg: Eine Weiterbildung zum Industriemeister Polstermöbel oder zum Technischen Fachwirt für Polsterei ist möglich, mit der nötigen Qualifikation auch ein Studium der Textil- und Bekleidungstechnik.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Holz ist ihr Element… Ob Schränke, Stühle, Tische, Fenster, Treppen oder Türen - die Vielfalt der Anfertigungen in diesem Beruf ist groß. Tischler kümmern sich auch um Ladeneinrichtungen, kennen sich mit Holz- und Holzwerkstoffen aus und sägen, hobeln und schleifen den ganzen Tag. Daneben behandeln sie auch Holzoberflächen und bauen ihre Produkte an.

Voraussetzungen: Man muss mit Maschinen genauso geschickt umgehen können wie mit den eigenen Händen. Ein Gefühl für das Material Holz ist natürlich unabdingbar, wer dazu noch kreativ ist und gut rechnen kann, trifft mit dem Beruf des Tischlers eine perfekte Berufswahl. Schulisch gesehen kommt man hier mit jedem Abschluss zum Zug.

Aufstieg: Tischlermeister, Restaurator, Innenarchitekt, Architekt, Designer, Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik oder auch die Selbstständigkeit - alles ist möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven, Wittmund und Brake.

Profil: Brauer und Mälzer gewinnen aus Getreide Malz und verarbeiten es zusammen mit Wasser, Hopfen und Hefe zu verschiedenen Biersorten. Daneben stellen sie Biermischgetränke und alkoholfreie Erfrischungsgetränke her.

Voraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Industriebetriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein, Handwerksbetriebe wählen vor allem Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss aus.

Aufstieg: Weiterbildung zum Techniker für Betriebswirtschaft Brauer und Mälzermeister, Betriebsmeister, Getränkebetriebsmeister / Studium in Brauerei und Brennereitechnologie oder Studium im Bereich Nahrungsmittel- und Getränketechnologie.

Duale Ausbildung 
Dauer: 3 Jahre 

Profil: Ihre Arbeit ist das Probenehmen und Prüfen von Rohstoffen, die für die Lebensmittelgewinnung bzw. -produktion benötigt werden. Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen die notwendigen Zutaten bereit, richten Maschinen ein und überwachen sämtliche Vorgänge einschließlich der Verpackung. Regelmäßig kontrollieren sie auch die Qualität der hergestellten Produkte. 

Voraussetzungen: Sorgfalt und ein hohes Verantwortungsbewusstsein sind notwendig für diesen interessanten Beruf. Auch mit Chemie und Mathe sollte man nicht auf Kriegsfuß stehen, denn beides begegnet einem im Rahmen der Ausbildung immer wieder. Gerne werden Menschen mit mittleren Bildungsabschluss eingestellt.

Aufstieg: Weiter geht es mit dem Industriemeister oder einem Studium der Lebensmitteltechnik, mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen vielleicht sogar einer Selbstständigkeit.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Holzbearbeitungsmechaniker bedienen Sägen, Fräsen und andere Anlagen und verarbeiten den Rohstoff Holz damit zu Holzbauteilen wie Brettern oder zu fertigen Holzprodukten, z.B. Furnierplatten oder Türelemente.

Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Sägewerksmeister,  zum Industriemeister der Holzbearbeitung, zum Techniker Fachrichtung Holztechnik / Studium der Holztechnik 

Duale Ausbildung 
Dauer:  3 Jahre 

Holzbearbeitungsmechaniker - Screenshot

Profil: Sie produzieren Brot, Brötchen, verschiedene Backwaren, Torten und auch kleine Gerichte her. Dazu müssen sie die Zutaten, u.a. Milch, Eier, Mehl, Hefe, Gewürze und Zucker abwiegen und sie zusammenmischen. Die Teigbildung bzw. Gärung wird überwacht, dann werden die Produkte gebacken.

Voraussetzungen: Wer gerne etwas mit den Händen macht, kein Problem mit frühem Aufstehen hat und für den Hygiene und Arbeitsschutz keine Fremdworte sind, der könnte gut eine Ausbildung zum Bäcker anstreben. Schulisch benötigt man bestenfalls den Hauptschulabschluss.

Aufstieg: Vielfältige Möglichkeiten gibt es in diesem Handwerksberuf: Begonnen bei der Weiterbildung zum Technischen Fachwirt, dem Ablegen der Meisterprüfung, Fortbildungen für bestimmte Backverfahren oder Verkaufsmethoden bis hin zum Studium im Bereich der Lebensmitteltechnologie oder der Ernährungswissenschaften könnte auch noch die Selbstständigkeit locken.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wittmund und Brake.