Naturwissenschaften Analytiker & Detailverliebte

Du liebst Naturwissenschaften über alles? Schon als Kind war der Experimentierkasten dein liebstes Spielzeug? Du hast bereits in Workshops in den Bereichen Chemie oder Biologie mitgewirkt? Dann könnte eine Ausbildung im Labor genau das Richtige für dich sein! Bei deiner Arbeit untersuchst du die verschiedensten Materialien und Substanzen, bestimmst ihre Zusammensetzung und prüfst, ob sie verunreinigt sind. Übrigens: Laborberufe sind nicht nur vielseitig und spannend, dieses Berufsfeld hält zusätzlich viele gut bezahlte Ausbildungsberufe bereit!

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Folgende Interessen sind typisch für Berufe aus diesem Bereich. Wenn mehr als drei zu dir passen, bist du hier richtig.

  • untersuchen und experimentieren
  • exakt und konzentriert arbeiten
  • genau beobachten
  • gerne Neues lernen
  • Interesse an Mathematik, Biologie, ­Chemie und Physik
  • Technik einsetzen

Profil: Keine Angst vor Chemie! Der Chemielaborant kümmert sich um chemische Untersuchungen und Versuchsreihen, analysiert Stoffe und stellt chemische Substanzen her. Er eignet sich dafür Kenntnisse über verschiedene chemische und physikalische Verfahren an und wertet die Ergebnisse von Untersuchungen aus.

Voraussetzungen: Klar, Chemie sollte zu den Lieblingsfächern in der Schule gehört haben und Wissen in Biologie, Physik und Mathematik vorhanden sein. Besonders im Umgang mit gefährlichen Stoffen sind Sorgfalt und Achtsamkeit sehr wichtig. Von den meisten Betrieben wird eine Hochschulzugangsberechtigung erwartet.

Aufstieg: Der Erwerb des Meistertitels winkt und damit auch die Zulassung zum Studium etwa der Wirtschaftschemie.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Ein Chemikant steuert und überwacht Maschinen und Anlagen für die Herstellung, das Abfüllen und das Verpacken chemischer Erzeugnisse. Dabei wird insbesondere mit Industriemechanikern und Elektronikern für Automatisierungstechnik zusammengearbeitet. Zum Aufgabenspektrum gehören außerdem die Wartung und Reparatur der zu nutzenden Anlagen.

Voraussetzungen: Chemikanten sollten vor allem einen ausgeprägten Geruchssinn und die Fähigkeit zur Raum- und Farbwahrnehmung haben. Vorkenntnisse in Chemie, Physik und Mathe sowie die mittlere Reife machen sich bezahlt.

Aufstieg: Es bestehen Optionen, sich zum/zur Techniker im Chemiewesen oder in der Produktion weiterzubilden. Außerdem ist es möglich, einen Meistertitel zu erwerben, der unter anderem als Zulassung zu verschiedenen Studiengängen gilt.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Eine bereichernde Unterstützung von Chemikern – das sollten Chemisch-technische Assistenten (CTA) sein. Sie entwickeln, produzieren und untersuchen Substanzen. Außerdem stellen sie für die Versuche Chemikalien zusammen und überwachen die Lagerung und Entsorgung der Stoffe. 

Voraussetzung: Chemie, Physik und Mathematik sollten ganz klar Interessensschwerpunkte sein. Wer zudem über Informatik-Kenntnisse verfügt und gewissenhaft und diszipliniert arbeitet, ist bei den Ausbildungsbetrieben gern gesehen. Ein Bewerber muss einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen.

Aufstieg: Spezialisierungen können sich CTA durch Fortbildungen aneignen. Auch die Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Umweltschutz- oder Chemietechnik ist denkbar.

Berufsfachschulausbildung
Dauer: 2 Jahre

Profil: Produktionsfachkräfte Chemie bedienen Anlagen für chemietechnische Produktions- und Verarbeitungsprozesse und wirken bei deren Wartung und Instandhaltung mit.

Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein. 

Aufstieg: Weiterbildung zum Techniker Meisterprüfung / Studium der Verfahrenstechnik oder Chemie

Duale Berufsausbildung 
Dauer:  2,0 Jahre