Bau, Vermessung Macher & Spezialisten

Das Bauwesen gilt als einer der größten Wirtschafszweige. Entsprechend gibt es eine Vielzahl an Ausbildungsberufen. Sämtliche Bauten müssen entworfen, geplant, gebaut und natürlich auch gepflegt werden. 

Je nachdem, welchen Ausbildungsberuf man ergreift, arbeitet man im Büro oder auf Baustellen; möglich ist auch ein Arbeitsplatz auf einem Baugerät. Der Technische Bereich findet natürlich im Büro oder auch im Bürocontainer auf der Baustelle statt. Egal, ob drinnen oder draußen - diese Branche bietet viele interessante Perspektiven. Und man sieht, was man geschaffen hat.

Baukran

Profil: Ausbaufacharbeiter übernehmen vielfältige Aufgaben. Die Ausbildung wird in sechs Fachrichtungen angeboten: Estricharbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Stuckateurarbeiten, Trockenbauarbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten sowie Zimmerarbeiten. Je nach Fachrichtung findet man im entsprechenden Gewerk Arbeit.

Voraussetzungen: Neben handwerklichem Geschick reicht meist ein Hauptschulabschluss, es werden aber auch Bewerber mit mittlerer Reife oder Abitur eingestellt.

Aufstieg: Alle Schwerpunkte bieten über eine Weiterbildung eine Spezialisierung im entsprechenden Gebiet. Darüber hinaus ist ein Karrieresprung mit dem Techniker oder Meistertitel möglich. Je nach Schwerpunkt gibt es auch entsprechende Studienfächer.

Duale Ausbildung
Dauer: 2 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von der Berufsschule in Brake.

Profil: Mit Raupen, Baggern, Walzen und Radladern werden große Erdbewegungen im Hoch-, Tief- und Straßenbau durchgeführt. Diese Kräfte sinnvoll einsetzen, die Geräte warten und pflegen sind die Aufgaben eines Baugeräteführers. 

Voraussetzungen: Spaß an der Arbeit draußen, Sorgfältigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind absolut notwendig für diesen Beruf. Mathe, Physik und Technik sollten nicht die schlechtesten Fächer in der Schule gewesen sein. Und natürlich gehört die Faszination für diese schweren Maschinen dazu.

Aufstieg: Eine Spezialisierung in Arbeitsschutz oder Baumaschinentechnik sind ebenso möglich wie eine Weiterbildung zum Baumaschinenmeister; bei Hochschulzulassung auch ein Studium, z.B. im Maschinenbau.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Grundrisse und Bauzeichnungen, Ansichten und Deteilzeichnungen bestimmten den Arbeitsalltag des Bauzeichners. Auch Berechnungen sind neben den Zeichnungen notwendig, um den Bedarf an Baustoffen u.ä. zu ermitteln. Vorlagen für diese Zeichnungen sind zumeist Skizzen oder Anweisungen von Architekten. Natürlich muss man sich bei den Zeichnungen nach den technischen Vorschriften richten.

Voraussetzungen: Ein mittlerer Schulabschluss ist ausreichend für das Erlernen dieses Berufes. Gerne werden auch Abiturienten eingestellt. Gute Leistungen in Physik und Mathe sind - wie in fast allen Bauberufen - ein Muss, ebenso ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und gestalterisches Talent. Außerdem solltest du gerne am Rechner im Büro sitzen, denn allzu oft geht es nicht nach draußen für diesen Job.

Aufstieg: Weiterbildungen im Bereich Technik sind hier möglich, z.B. Bau- oder Vermessungstechnik. Führungspositionen sind mit der Weiterbildung zum Technischen Fachwirt möglich. Der Meistertitel oder ein Studium in Architektur und Bauingenieurwesen sind ebenso möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Beim Bau eines Ein- oder Mehrfamilienhauses werden sie genauso gebraucht, wie beim Errichten von Hallen, Brücken oder Wolkenkratzern: Beton- und Stahlbetonbauer. Sie kümmern sich unter anderem um Schalungen und Stützgerüste und sind bei der Sanierung von Schäden an Betonbauteilen ganz vorn dabei.

Voraussetzung: Mit guten Noten in Mathe und Physik und einem ordentlichen Hauptschulabschluss steht einer erfolgreichen Bewerbung nichts im Wege. Zudem sollte ein Interesse an Werken, Technik und auch technischem Zeichen bestehen. Unerlässlich sind außerdem Flexibilität und eine sorgfältige Arbeitsweise.

Aufstieg: Ziele für die Jahre nach der Ausbildung können zum Beispiel die Weiterbildungen zum Maurer- und Betonbauermeister oder Techniker der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Stahlbetonbau sein. Vielversprechend ist auch ein Studium im Bauingenieurwesen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Teppich, Laminat, Kork oder Fertigparkett – als Bodenleger bist du dafür verantwortlich, dass wir alle mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Das kann man sich denken. Aber ist es wirklich so einfach, wie sich das anhört? Nein! Vermessen, Zuschneiden, Verlegen – und das Ergebnis bewundern, das sind deine täglichen Aufgaben als Bodenleger.

Voraussetzungen: Ein bestimmter Schulabschluss ist für die Ausbildung zum Bodenleger übrigens nicht vorgeschrieben, jedoch werden die meisten Auszubildenden mit einem Hauptschulabschluss eingestellt.

Aufstieg: Du kannst beispielsweise als Bodenleger-Meister eine Führungspositionen in einem Betrieb des Bodenleger-Handwerks übernehmen oder deinen eigenen Betrieb eröffnen. Wenn du deinen Meister hast, darfst du auch eigene Lehrlinge ausbilden.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Wer hoch hinaus will, macht mit der Ausbildung zum Dachdecker nichts falsch. Wie die Bezeichnung schon nahelegt, verlegen sie Ziegel auf Dächern. Daneben bekleiden sie Fassaden, bringen Wärmedämmungen an und dichten Dach-, Wand- und Bodenflächen an Bauwerken ab. Eine Spezialisierung auf die traditionelle Reetdachtechnik ist auch möglich.

Voraussetzungen: Klar: Schwindelfrei zu sein ist ein Muss. Auch Geschicklichkeit, das Interesse an Werken und Technik sowie mathematische Kenntnisse helfen weiter. In der Regel genügt der Hauptschulabschluss, um sich erfolgreich zu bewerben.

Aufstieg: Auf die Ausbildung zum Dachdecker folgt der Dachdeckermeister und damit auch die Option, ein Studium der Architektur oder des (Bau-)Ingenieurswesens zu beginnen. Außerdem ist eine Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik oder zum Betriebswirt des Handwerks möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Sie planen und installieren Lüftungs-, Heizungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssysteme in Wohnanlagen und im Gewerblichen Bereich. Zudem überprüfen sie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und machen Fehlerdiagnosen. Spätere Nutzer dieser Systeme werden von den installierenden Elektronikern in die Anlagen und Systeme eingewiesen. 

Voraussetzungen: Hier sind Köpfchen und Geschicklichkeit gefragt, ebenso Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit. Als schulischer Abschluss reicht die mittlere Reife, gerne werden auch Abiturienten eingestellt.

Karriere: Mit einer Weiterbildung zum Technischen Fachwirt winkt die Arbeit im Projektmanagement, auch ein Meistertitel in der Fachrichtung Elektrotechnik ist möglich - und damit auch die Selbstständigkeit, wer studieren möchte, könnte sich ebenfalls in der Elektrotechnik versuchen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre im Handwerk und 3,5 Jahre in der Industrie

Profil: Mit Daten, die sie aus eigenen Vermessungen oder aus geografischen Informationen von anderen Anbietern erhalten, erstellen Geomatiker Karten, Grafiken, dreidimensionale Darstellungen und multimediale Anwendungen. Sie visualisieren Pläne und modellieren Veränderungsprozesse. Zudem beraten sie Kunden zur benötigten Menge an Daten für die Standortplanung. Geomatiker arbeiten sowohl in der gewerblichen Wirtschaft wie auch im Öffentlichen Dienst.

Voraussetzungen: Wer Lust auf abwechselnde Tätigkeiten, seinen Arbeitsplatz genauso gern draußen wie auch drinnen sieht, sich mit mathematischen Berechnungen wohlfühlt und außerdem sorgfältig ist und nicht so schnell den Überblick verliert, findet in dem Geomatiker vermutlich seinen Traumberuf. Mindestens sollte die Mittlere Reife, noch besser ein Abitur vorhanden sein.

Aufstieg: Nach dem Abschluss locken verschiedene Anpassungsweiterbildungen und Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Geologietechnik, eine Selbstständigkeit im Bereich Geodatenvisualisierung ist ebenso möglich wie ein Studium, z.B. der Geoinformatik oder Vermessungstechnik.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Geomatiker / Vermessungstechniker

Profil: In schwindelerregende Höhen gelangt man, wenn Stange für Stange miteinander verbunden werden. Gerüstbauer errichten Gerüste für verschiedene Einsatzgebiete, vom Einfamilienhaus über Brücken und kleineren Mehrfamilienhäusern oder auch Fernsehtürmen, Hochhäusern oder Schiffen, die in einer Werft liegen. Auch der Aufbau von beweglichen Arbeitsplattformen, Tribünen oder auch Wetterschutzhallen gehört zum Einsatzgebiet. Wer hoch hinaus will und Spaß daran hat, im Freien zu arbeiten - dem liegt vermutlich die Ausbildung zum Gerüstbauer.

Voraussetzungen: Handwerkliche Begabung und körperliche Belastbarkeit sind wichtig, ebenso müssen Bewerber schwindelfrei sein. Gute Fitness und Geschicklichkeit erleichtern die Arbeit. 

Aufstieg: Nach der Ausbildung zum Gerüstbauer gibt es die Möglichkeit, zum Kolonnenführer und schließlich zum Gerüstbaumeister aufzusteigen. Als Studium käme Bauingenieurwesen in Betracht.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Gerüstbauer

Profil: Je nach Schwerpunkt führen Hochbaufacharbeiter verschiedenste Arbeiten aus:

1. Beton- und Stahlbetonarbeiten: In diesem Schwerpunkt werden Bauteile wie Fundamente, Stützen, Balken, Wände und Decken gefertigt. Auch die entsprechenden Schalungen und Bewehrungen werden selbst hergestellt. 
2. Maurerarbeiten: Hier geht es um die Herstellung von Mauerwerken wie Wänden, Stufen oder Schächten. Auch das Betonieren von Decken und Wänden und das Verlegen von Estrichen gehört dazu. Für Wärme-, Käte-, Schall- und Brandschutz werden Dämmstoffe verbaut.
3. Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten: Wer sich für diesen Schwerpunkt entscheidet, baut Feuerungsanlagen, Abzugskanäle und Schornsteine aus Mauerwerk oder Stahlbetonteilen. Außerdem gehört das Montieren von Betonfertigteilen sowie das Errichten, Verputzen und Verfugen von Mauerwerk zu den Aufgaben. Steigeisen, Schronsteinbänder und -kopfabdeckungen anzubringen ist ebenfalls ihr Zuständigkeitsbereich.

Voraussetzung: Die meisten Bewerber um die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter - unabhängig von dem gewählten Schwerpunkt - haben einen Haupt- oder Realschulabschluss. Wichtig ist außerdem Spaß am Arbeiten an der frischen Luft, entsprechende Wetterbeständigkeit sowie ein gutes technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen.

Aufstieg: Weiterbildung zum Industriemeister Fachrichtung Gießerei, Techniker Fachrichtung Gießereitechnik / Studium Maschinenbau

Duale Ausbildung 
Dauer:  2 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Jever, Wittmund und Brake.

Profil: Industrie-Isolierer stellen vorwiegend für große industrielle Anlagen Wärme-, Kälte- und Schalldämmungen her. Sie fertigen die dafür notwendigen Stütz- und Tragkonstruktionen und bringen die Dämmstoffe an.

Voraussetzung: Überwiegend werden Auszubildende mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife eingestellt. Körperlich sollte man fit sein, mit technischem Gerät umgehen können und zudem Verantwortung übernehmen wollen. 

Aufstieg: Eine Weiterbildung zum Industriemeister ist ebenso möglich wie zum staatlich geprüften Techniker oder technischen Fachwirt.

Duale Ausbildung 
Dauer:  3 Jahre 

Profil: Isolierfacharbeiter fertigen und montieren Dämmungen, die den Energieverbrauch sowie Lärmemissionen industrieller Anlagen so gering wie möglich halten. Sie planen Arbeitsabläufe, wählen geeignete Materialien und Dämmtechniken aus. Zudem richten sie die Baustelle ein. In Wände und Decken werden z.B. Dämmstoffplatten eingebracht, Wasser- und Dampfleitungen werden mit anderen Materialien ummantelt, Dampfsperren verhindern, dass Wasserdampf aus Räumlichkeiten in Dächer und Wände dringen.

Voraussetzungen: Die meisten Auszubildenden in diesem Beruf haben einen Hauptschulabschluss, deutlich weniger die mittlere Reife oder Abitur. Man braucht handwerkliches Geschick und sollte mit Maschinen umgehen können. Etwas Kraft benötigt man auch für den Körpereinsatz.

Aufstieg: Weiterbildung zum Industriemeister, Fachrichtung Isolierung, ist ebenso möglich wie ein Aufstieg zum Techniker, Fachrichtung Bautechnik, zum Polier (Bauleiter) oder zum Ausbilder. Wenn die Voraussetzungen stimmen, bietet sich auch noch ein Studium von Bauingenieurwesen an.

Duale Ausbildung 
Dauer: 2 Jahre

Profil: Kanalbauer bauen Abwasserleitungen und Abwassersysteme, halten sie instand und sanieren sie. Dabei kommen hochmoderne Maschinen wie Kleinroboter und ferngelenkte Kamerafahrzeuge zum Einsatz. 

Voraussetzungen: Viele Auszubildende haben eher einen Haupt- als einen Realschulabschluss. Körperliche Kraft ist notwendig, und man sollte kein Problem mit Dunkelheit und Enge haben und sich nichts aus Schmutz und Gerüchen machen. 

Aufstieg: Weiterbildung zum Techniker, zum Vorarbeiter, zum Polier (Bauleiter), zum Industriemeister Fachrichtung Leitungsbau / Studium Bauingenieurwesen 

Duale Ausbildung 
Dauer: 3 Jahre 

Profil: Maurer stellen Mauerwerk aus einzelnen Steinen her bzw. bauen Fertigteile ein und montieren diese. Teilweise führen sie auch Betonarbeiten durch.

Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Handwerksbetriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss* ein, Industriebetriebe wählen vor allem Auszubildende mit Hauptschulabschluss* oder mittlerem Bildungsabschluss aus.

Aufstieg: Weiterbildung zum Maurermeister oder zum Technischen Fachwirt / Studium im Ingenieurswesen oder der Architektur / Selbständigkeit

Duale Ausbildung 
Dauer:  3 Jahre 

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven, Jever, Wittmund und Brake.

Profil: Mechanik, Elektronik und Informationstechnik – das sind die Bereiche an deren Schnittstelle Mechatroniker tätig sind. Sie bauen und installieren komplexe mechatronische Systeme. Diese warten und reparieren sie auch. Der Ausbildungsberuf zählt seit Jahren zu den beliebtesten in Deutschland.

Voraussetzungen: Eine bestimmte schulische Vorbildung ist nicht erforderlich, ein mittlerer Bildungsabschluss von den meisten Firmen aber gern gesehen. Kenntnisse in Mathe, Werken und Technik sowie im Informatikbereich sollten vorhanden sein. Die Ausbildung kann in Industrie- oder Handwerksbetrieben erfolgen.

Aufstieg: Eine Prüfung als Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik oder der Fachrichtung Mechatronik ist möglich. Mit der Hochschulreife kann man einen Studienabschluss im Fach Mechatronik erwerben.

Duale Ausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Varel und Wilhelmshaven.

Profil: Rohrleitungsbauer verlegen und montieren Druckleitungen. Sie stellen Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, Öl oder Fernwärme her und warten diese.

Voraussetzung: Die meisten Auszubildenden in diesem Beruf haben einen Haupt- oder Realschulabschluss. Mathematik, Physik, Teamwork und Spaß an der Arbeit im Freien sind hier die wichtigsten Voraussetzungen. 

Aufstieg: Weiterbildung zum Vorarbeiter/Werkpolier (Leiter der Baustelle), Techniker Fachrichtung Bautechnik / Studium Bauingenieurswesen

Duale Ausbildung 
Dauer: 3 Jahre 

Profil: Spezialtiefbauer schaffen die Voraussetzungen für große Bauvorhaben: Sie bauen Fundamente, Verankerungen und sichern tiefe Baugruben.

Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Polier (Leiter der Baustelle), Techniker in der Fachrichtung Bautechnik /Studium Bauingenieurswesen

Duale Ausbildung 
Dauer:  2,0 Jahre 

Profil: Ob Geh- oder Radweg, Haupt- oder Nebenstraße, Autobahnen oder Flugplätze - für den Bau benötigt man Straßenbauer. Sie stecken die Baustelle ab, beginnen mit Erdarbeiten, verdichten den Untergrund und machen einen Unterbau. Zum Abschluss werden Beton- oder Asphaltdecken eingebracht; aber auch Pflastern ist die Aufgabe von Straßenbauern. Neben neuen Wegen kümmert man sich in diesem Beruf auch um Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten.

Voraussetzungen: Überwiegend reicht hier ein Hauptschulabschluss aus, mittlere Reife oder Abitur wird selten nachgefragt. Fitness ist aufgrund der körperlichen Belastung wichtig, da man Straßen selten alleine baut, sollte man auch ein Teamplayer sein, der gerne mit technischen Geräten umgeht.

Aufstieg: Von Spezialisierungen bis hin zu Aufstiegsweiterbildungen, z.B. als Polierer, kann man auch Straßenbaumeister werden oder ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen oder Vermessungstechnik anstreben.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: In diesem Beruf erstellt man Zeichnungen und Pläne nach gewissen Vorgaben. Danach werden Einzelteile und Baugruppen konstruiert und Berechnungen durchgeführt. Auch die Anfertigung technischer Begleitunterlagen gehört mit zum Aufgabenbereich. Diese Ausbildung unterteilt sich in drei Fachrichtungen:

  1. Fachrichtung Elektrotechnische Systeme: Hier geht es um die Unterlagen für Herstellung, Montage und Betrieb von energie- und informationstechnischen Systemen und Anlagen.
  2. Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik: Hier werden nach Vorgaben technische Zeichnungen und Modelle von Stahl- und Metallbauteilen für Werkstatt und Baustelle erstellt.
  3. Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik: In dieser Fachrichtung geht es um technische Zeichnungen und Modelle für die Herstellung und Montage von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung.

Voraussetzungen: Die meisten Betrieben stellen für diesen Beruf Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

Aufstieg: Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt, zum Techniker für Maschinentechnik oder zum geprüften Konstrukteur; auch ein Maschinenbau-Studium ist möglich.

Duale Berufsausbildung
Dauer: 3,5 Jahre

Profil: Ihre Arbeitsgebiete sind Baugruben, Verkehrswege und Gräben. Tiefbaufacharbeiter führen in erster Linie Erdarbeiten durch und halten Verkehrswege oder Ver- und Entsorgungssysteme instand. Bei der Ausbildung gibt es verschiedene Schwerpunkte, für die man sich entscheiden kann.

1. Gleisbau: Sie bauen Bahndämme und verlegen Gleise.
2. Straßenbau: Sie stellen den Unterbau und den Belag von Straßen und anderen Verkehrswegen her.
3. Brunnen- und Spezialtiefbau: Sie bauen Brunnen, sichern und verbauen Baugruben und wirken am Tunnelbau mit.
4. Rohrleitungsbau: Ihr Fachgebiet sind Ver- und Entsorgungssysteme wie Druckrohrleitungen und Kabelschächte.
5. Kanalbau: Die Fertigstellung von Abwasserkanälen, -systemen sowie Kabelschächten sind hier die Aufgaben.

Voraussetzungen: Die meisten Bewerber um einen Ausbildungsplatz haben einen Hauptschulabschluss. Wenn du gerne draußen bist, mit großen Geräten umgehen kannst und dabei sorgfältig arbeitest, bist du hier richtig.

Aufstieg: Ausbauausbildung in verschiedenen Bereichen (z.B. Gleis, Kanal oder Brunnenbau) / Weiterbildung zum Meister oder Techniker / Studium im Maschinenbau

Duale Ausbildung
Dauer: 2 Jahre

Profil: Holz ist ihr Element… Ob Schränke, Stühle, Tische, Fenster, Treppen oder Türen - die Vielfalt der Anfertigungen in diesem Beruf ist groß. Tischler kümmern sich auch um Ladeneinrichtungen, kennen sich mit Holz- und Holzwerkstoffen aus und sägen, hobeln und schleifen den ganzen Tag. Daneben behandeln sie auch Holzoberflächen und bauen ihre Produkte an.

Voraussetzungen: Man muss mit Maschinen genauso geschickt umgehen können wie mit den eigenen Händen. Ein Gefühl für das Material Holz ist natürlich unabdingbar, wer dazu noch kreativ ist und gut rechnen kann, trifft mit dem Beruf des Tischlers eine perfekte Berufswahl. Schulisch gesehen kommt man hier mit jedem Abschluss zum Zug.

Aufstieg: Tischlermeister, Restaurator, Innenarchitekt, Architekt, Designer, Ingenieur für Holz- und Kunststofftechnik oder auch die Selbstständigkeit - alles ist möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Wilhelmshaven, Wittmund und Brake.

Profil: Trockenbaumonteure sind Spezialisten für die Verkleidung von Wänden und Decken mit Werkstoffen, wie beispielsweise Holz oder Kunststoff. Dabei verwenden sie Dämmmaterialien, um eine Wärme- und Geräuschdämmung herzustellen. Zusätzlich verlegen sie Trockenestriche, installieren Fenster und Türen und stellen Trockenbaukonstruktionen für den Innen- und Außenbereich her.

Voraussetzungen: Trockenbaumonteur kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. In der Praxis hat die Hälfte der Auszubildenden einen Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ermittelt hat. Ungefähr ein Drittel startet mit einem mittleren Schulabschluss in die Ausbildung. Ein kleiner Teil beginnt die Ausbildung mit Abitur bzw. Fachabitur oder ohne Schulabschluss. Handwerkliches Geschick, sorgfältiges Arbeiten und ein großes Verantwortungsbewusstsein sind wichtige Stärken.

Aufstieg: Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Bautechnik im Bereich Ausbau, Industriemeister der Fachrichtung Akustik- und Trockenbau, Studium in Fächern wie  z.B. Bauingenieurwesen oder Innenarchitektur

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Auf den Millimeter genau wissen Vermessungstechniker wie groß, hoch oder breit ein Gelände oder ein Grundstück ist. Sie suchen alte Vermessungspunkte, um anschließend neu zu vermessen und die Daten zu vervollständigen. Nach getaner Arbeit draußen werden die gesammelten Daten im Büro gespeichert und ausgewertet. 

Voraussetzungen: Diesen Beruf übt man sowohl im Büro als auch bei Wind und Wetter draußen aus. Dass Mathematik eine sehr große Rolle spielt, kann man sich vorstellen. Da sollten die Noten passen. Räumliches Vorstellungsvermögen und Genauigkeit sind ebenso wichtig wie Konzentratsionfähigkeit. Schulische Voraussetzungen sind mindestens die Mittlere Reife, besser noch ein Abitur.

Aufstieg: Nach der Prüfung zum Gesellen kann man sich in die Bereiche Geografie, Geologie oder Kartografie spezialisieren oder den staatlich geprüften Techniker anstreben. Eine Selbstständigkeit ist ebenso möglich wie ein Studium, z.B. der Geoinformation oder Vermessungstechnik.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Geomatiker / Vermessungstechniker

Profil: Hier gibt es Naturnähe - Arbeit mit und im Element Wasser – kein klassischer Bürojob; Verantwortung: Erkennen von und Umgang mit möglichen Gefahren; Fachwissen über Wasserstraßen, Dammbau und Küstenschutz; Abwechslung: Einsatz an unterschiedlichen Orten.

Voraussetzungen: Faszination für Wasser und Natur; gute Mathematik-, Physik- und Chemiekenntnisse; Vorlage eines Gesundheits- und Schwimmzeugnisses; Bereitschaft zur Arbeit bei Wind und Wetter sowie vorwiegend in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder in Wasserverbänden.

Aufstieg: Nach erfolgreich abgelegter Prüfung als Wasserbauer ist nach mehrjähriger Berufserfahrung der Aufstieg zum Vorhandwerker bzw. die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Wasserbaumeister möglich. Daneben bestehen weitere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Dachstühle, Holzhäuser, Innenausbauten, Fachwerkkonstruktionen - die Arbeit eines Zimmerers ist vielfältig und hat immer mit Holz und anderen Baumaterialien zu tun. Sie modernisieren und sanieren Altbauten, restaurieren historische Bauten und errichten Türen, Treppen, Wandverkleidungen oder Fenster.

Voraussetzungen: Die Liebe zum Werkstoff Holz gehört ebenso dazu wie räumliches Vorstellungsvermögen, die Noten in Mathematik sollten ebenso stimmen; körperliche Fitness ist ein weiterer Punkt, der erwartet wird. Schulische Abschlüsse können von Hauptschulabschluss über die mittlere Reife bis hin zum Abitur sein.

Aufstieg: Vom Vorarbeiter über den Polier zum Meister ist hier alles möglich. Auch ein Studium im Bereich Bau, Architektur ist denkbar.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von den Berufsschulen in Jever und Brake.