Soziales, Pädagogik Menschenfreunde & Möglichmacher

Du bist glücklich, wenn andere glücklich sind. Wenn jemand Hilfe braucht, bist du sofort zur Stelle und packst mit an. Du bist ein guter Zuhörer und findest immer die richtigen Worte. Deine Freunde vertrauen dir blind, denn bei dir ist man in guten Händen.  Du behältst immer einen kühlen Kopf und schaust genau hin. Dir ist wichtig, dass deine Arbeit einen Sinn hat. Nichts passt besser zu dir, als eine Ausbildung im Pflege- und Sozialbereich.

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Profil: Malen, basteln, spielen – so in etwa stellen viele sich den Berufsalltag von Erziehern vor. Doch es gehört noch einiges mehr dazu! Auszubildende lernen, Kinder, aber auch Jugendliche und junge Erwachsene in jeder Lebenslage zu betreuen, zu begleiten und zu fördern. Sie sind vor allem in der vorschulischen Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Heimerziehung tätig.

Voraussetzung: Für den Erzieherberuf sollte man Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Durchsetzungsvermögen mitbringen. Sind Bewerber zudem musikalisch und handwerklich geschickt, können sie die Kinder mit kreativen Programmpunkten unterhalten und fördern. Ein Realschulabschluss wird zumeist vorausgesetzt.

Aufstieg: Eine Möglichkeit besteht in einem Pädagogikstudium, die andere in einer Weiterbildung zum Fachwirt für Erziehungswesen. Zudem gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich zu spezialisieren.

Berufsfachschulberuf
Dauer: 2 bis 6 Jahre (Voll-/Teilzeit)

Profil: Sie beraten und betreuen Kunden rund um die Themen Arbeit, Arbeitslosigkeit und finanzielle Unterstützung: Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen geben dabei persönlich, telefonisch oder schriftlich Auskünfte und helfen beim Ausfüllen von Formularen. Zudem sind sie in der Arbeitsvermittlung tätig.

Voraussetzungen: Ein starkes Organisationstalent sollte dringend vorhanden sein. Psychische Belastbarkeit und Kontaktfreude sind ebenfalls notwendig. Außerdem vorausgesetzt werden ein mittlerer Bildungsabschluss und Interesse an Themen der Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Aufstieg: Eine Spezialisierung etwa zum Arbeitsvermittler oder Leistungssachbearbeiter ist möglich, mit einer Hochschulzugangsberechtigung ebenso ein Studium im Bereich Arbeitsmarktmanagement.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Heilerziehungspfleger sind für die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig. Sie begleiten die zu Betreuenden stationär und ambulant bei der Bewältigung ihres Alltags.

Voraussetzungen: Für die Aus- bzw. Weiterbildung werden i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss und entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit vorausgesetzt. Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

Aufstieg: Fachwirt Erziehungswesen, Fachwirt Gesundheits- und Sozialwesen, Motopäde, Studium

Schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)
Dauer: 2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit) 

Profil: Diese Kaufleute haben die Abläufe in Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Gesundheitswesen kaufmännisch und organisatorisch im Griff. Dazu gehören etwa die Berechnung von Leistungen und die Organisation. Sie arbeiten zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen, bei Krankenkassen, medizinischen Diensten und in größeren Arztpraxen.

Voraussetzungen: Ausbilder legen zumeist Wert auf einen Hauptschulabschluss. Kommunikationsfähigkeit, Kundenorientierung, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zur Teamarbeit sind unverzichtbar.

Aufstieg: Um für Führungsaufgaben gewappnet zu sein, ist es möglich, mit einigen Jahren Berufserfahrung eine Fortbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen zu machen.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Sie stellen verschiedenste orthopädietechnische Hilfmittel, z.B. künstliche Gliedmaßen (Prothesen), Konstruktionen zur Unterstützung von Körperteilen (Orthesen) sowie Rollstühle oder Krankenbetten her. Sie müssen Krankheitsbilder beurteilen können und die Patienten bezüglich des passenden Hilfsmittels beraten.

Voraussetzungen: Neben handwerklichem Geschick und einem mittleren Schulabschluss ist eine Affinität zu Mathematik, Biologie und Physik sowie ein gewisses soziales Engagement notwendig.

Aufstieg: Nach der Ausbildung kann man den Meister in Orthopädietechnik anstreben oder sich zum Techniker der Fachrichtung Medizintechnik weiterbilden. Auch ein Studium, z.B. von Orthopädie- und Rehatechnik, ist möglich.

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Profil: Als Ansprechpartner für Versicherte bearbeitet man in diesem Beruf versicherungsrechtliche Angelegenheiten und klärt Versicherungsverhältnisse. Der Beruf wird ausgebildet bei Allgemeinen Krankenversicherungen, bei der Knappschaft, bei Landwirtschaftlichen Sozialversicherungen, Renten- und Unfallversicherungen.

Voraussetzungen: Für diesen Beruf sollte man kommunikationsstark sein und Freude am Umgang mit Menschen haben. Auch Gesetzestexte gehören zum täglichen Handwerk, also sollte es da keine Scheu geben. Als Schulabschluss sind die Mittlere Reife oder sogar ein Abitur gewünscht.

Aufstieg: Mehr Gehalt gibt es mit der Fortbildung zum Krankenkassenfachwirt oder zum Betriebswirt für Krankenkassen. Wer noch studieren möchte, findet in den Bereichen Gesundheitsmanagement oder Gesundheitsökonomie sicher ein gutes Fach. 

Duale Ausbildung
Dauer: 3 Jahre

Der schulische/theoretische Teil der Ausbildung wird u.a. angeboten von der Berufsschule Wilhelmshaven.